Informationsabend von Frauen Union und CDU Meppen zeigt starke Zusammenarbeit von Verwaltung und Hilfsorganisationen
Rühle. Auf großes Interesse ist die Informationsveranstaltung „Staatlicher Katastrophenschutz und private Vorbereitung auf Notfallsituationen“ gestoßen, zu der die Frauen Union Meppen gemeinsam mit dem CDU-Stadtverband Meppen in das Dorfgemeinschaftshaus Rühle eingeladen hatte.
Organisiert wurde die Veranstaltung von einem Team der Frauen Union Meppen um Ulrike Otten und Gudrun Weber gemeinsam mit dem CDU-Stadtverband Meppen. Die Bürgermeisterkandidatin Dr. Sigrid Kraujuttis begrüßte die Gäste und freute sich über das große Interesse an einem Thema, das angesichts aktueller Entwicklungen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Im Mittelpunkt des Abends standen die Strukturen des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes, die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen sowie Möglichkeiten der privaten Eigenvorsorge.
Nach einem Grußwort der Landtagsabgeordneten Lara Evers, die die große Bedeutung des Ehrenamtes für den Bevölkerungsschutz betonte, stellten Vertreter des Landkreises Emsland, der Stadt Meppen sowie der örtlichen Hilfsorganisationen ihre Aufgaben und Zuständigkeiten vor. Mit dabei waren die Feuerwehr Meppen, das Technische Hilfswerk (THW), die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie das Deutsche Rote Kreuz (DRK).
Die Referenten erläuterten anschaulich, wie Katastrophenschutz in der Praxis funktioniert und wie eng die Zusammenarbeit zwischen Landkreis, Stadt und den Hilfsorganisationen organisiert ist. Deutlich wurde dabei, dass erfolgreiche Gefahrenabwehr und Krisenbewältigung nur durch das enge Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt möglich sind. Regelmäßige Übungen, kurze Kommunikationswege und eingespielte Abläufe sorgen dafür, dass im Ernstfall schnell und effektiv geholfen werden kann.
Neben den organisatorischen Strukturen stand auch die private Eigenvorsorge im Fokus. Die Referenten gaben zahlreiche praktische Hinweise für den Alltag – vom Einbau von Rauchmeldern über die Vorbereitung auf längere Stromausfälle bis hin zum sicheren Verhalten bei Hochwasser oder Badeunfällen. Mehrfach wurde dabei auf die Informationsangebote des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hingewiesen, die wertvolle Hinweise für die persönliche Vorsorge enthalten.
Dr. Sigrid Kraujuttis zog ein positives Fazit: „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass der Landkreis Emsland und die Stadt Meppen auf Großschadens- und Katastrophenlagen gut vorbereitet sind. Auch die Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen funktioniert hervorragend. Die Wege sind kurz, man kennt sich und übt regelmäßig gemeinsam verschiedene Einsatzszenarien.“
Zugleich sei deutlich geworden, wie wichtig die Eigenvorsorge der Bevölkerung sei. „Wer selbst vorsorgt, erhöht nicht nur die eigene Sicherheit, sondern entlastet im Ernstfall auch die Einsatzkräfte, die an anderer Stelle dringend gebraucht werden“, so Kraujuttis.
Besonders beeindruckt zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Engagement der vielen Ehrenamtlichen. Feuerwehr, THW, DRK und DLRG leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass sich viele dieser Organisationen in erheblichem Umfang aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanzieren und auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen sind.
Besonders positiv wurde aufgenommen, dass neben den Hilfsorganisationen auch Vertreter des Landkreises Emsland und der Stadt Meppen vor Ort waren. Dadurch entstand ein umfassender Einblick in die verschiedenen Ebenen des Bevölkerungsschutzes. Deutlich wurde, wie eng Verwaltung und Hilfsorganisationen zusammenarbeiten und wie wichtig das Zusammenspiel von Haupt- und Ehrenamt für einen funktionierenden Katastrophenschutz ist.
Das Fazit des Abends fiel eindeutig aus: Meppen und das Emsland sind im Bereich des Katastrophenschutzes gut aufgestellt. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Information, Vorbereitung und Eigenverantwortung wichtige Bausteine einer resilienten Gesellschaft sind. Der Informationsabend bot dafür ein wertvolles Forum des Austauschs zwischen Verwaltung, Hilfsorganisationen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern.






Text: CDU Stadtverband Meppen, Arne Fillies / Fotos: CDU in Meppen





